DSA5 - Heldentagebuch - Dengelnet

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Rollenspiel

Heldentagebuch

Erlebnisse im Bornland

Ein Goblin mehr oder weniger (HW1)
Vorgeschichte
TRAvia 1038 BF
In den Wäldern nördlich von Bjaldorn sorge ein unheimliches Wesen für einige Todesopfer in kleineren Dörfern. Der Jäger Kergil Bolig, der gerade in der Nähe unterwegs war vermutete einen der in den letzten Jahren häufiger auftretenden Schneelaurer, auch wenn es ungewöhnlich ist, die Weißschrecken soweit südlich anzutreffen.
In der Nähe eines kleinen Gasthofes eine Tagesreise südlich von Norntal untersuchte er die Spuren neben dem letzten Opfer. Es handelte sich um ein kleines Mädchen das von dem Untier beim Reisig sammeln angefallen wurde aber wie durch ein Wunder mit einigen Kratzern davon kam. Die Spuren zeigten, dass das Mädchen durch das Eingreifen eines Biestingers gerettet wurde, der das Monster ablenkte. Aber die Spuren des Wesens waren zu groß für einen Schneelaurer. Also entschloss sich Kergil die Hilfe von dem Auelfen Ellradell Wieselfarn anzunehmen, der ebenfalls auf das Morden des Wesens aufmerksam geworden auch das Wesen jagen wollte. Die beiden verlegten sich auf das Fallenstellen und konnten auch nach zwei Wochen den Schneelaurerbärenhybriden lebendig einfangen. Zwar überlegten sie, ob sie Nachforschungen anstellen sollten, wer dieses abscheuliche Verbrechen der Schöpfung begangen hat, entschieden sich aber letztlich doch dafür das Wesen zur Akademie in Festum zu bringen, damit dort das Wesen der Kreatur genauer erforscht werden kann.
Festum
1. Boron 1038 BF
Festumer Stadtgarnison
Die Wachen am Stadttor von Festum staunten nicht schlecht, als sie die Chimäre erblickten. Da sie aber nicht wussten, wie sie mit dem Wesen umgehen sollten oder ob ein freies Geleit zur Akademie angezeigt wäre, schickten sie die erfolgreichen Jäger zur Garnison.
Um die Gefährlichkeit der Kreatur einzuschätzen wurde von der Halle des Quecksilbers eine Fachkraft angefordert. Da Spektabilität Jaunava Dagoneff nicht an eine Chimäre glaubte, sondern hinter der Bestie eine profanen Bären vermutete, schickte sie eine der Gelehrten der Akademiebibliothek, Derija von Jagotin, um eine Begutachtung durchzuführen. Diese erhielt die Nachricht von dem Auftrag bei einem Mittagessen mit ihrer Freundin, der Heilerin Dajida, die von Exilmaraskanern abstammt. Beide machten sich auf zur Akademie, wo Derija auf den ersten Blick sah, dass es sich tatsächlich um eine Chimäre handelte, worauf sie ebenfalls sofort Magier zur genaueren Beurteilung anforderte.
Die zwergische Söldnerin Agescha, Tochter des Ballasch, wartete ebenso wie Lannik Erikson, ein thorlwalsche Schmied auf eine schriftliche Genehmigung um legal ihrer jeweiligen Profession nachgehen zu dürfen.
Wähend die sechs Menschen also in der Halle der Festumer Garnison warteten wurden sie Zeuge davon dass der stadtbekannte Säufer Peddar den diensthabenden Weibel Olfridt Maatsen um eine Belohnung, die aufgrund eines Steckbriefs ausgesetzt ist angeht. Augenscheinlich werden mehrere Personen gesucht und Peddar betont, dass er einige der Anwesenden als diese Personen erkennen würde. Da er dies aber offensichtlich bereits mehrfach versuchte schenkt ihm der Weibel keinen Glauben und schickt ihn weg.
Danach verlässt ein Adeliger wutschnaubend das Zimmer von Elkman Timpski dem Gardistenkommandanten. Dieser gibt den augenscheinlcih erhaltenen Anschiss direkt einmal an Maatsen weiter, der sich daraufhin sichtlich frustriert an die Helden wendet. Er möchte, dass diese den Mord an Alwin Sewerski aufklären, der zwei Nächte zuvor in  seinem eigenen Bett ermordet wurde.  Er bietet zusätzlich zu einer stattlichen Belohnung von 5 Dukaten pro Ermittler einfache Kost und  Logis in der norbardisch geführten Taverne Zur Elchschaufel an.
Tatortuntersuchungen
Nachdem man sich einig geworden ist heuerte Maatsen noch den willfährigen Golbinjungen Groink an um die Helden zur Taverne zu führen und die Unterbringung auf Stadtkosten mit der norbardischen Wirtin Helna Ferjeff zu regln. Nachdem die sauberen Betten im Schlafsaal bezogen und das Reisegepäck der nicht aus Festum stammenden in der Taverne verstaut wurde, machten sich die Helden  direkt  auf den Weg den Tatort zu untersuchen.
Zur Seite stehen den Ermittlern dabei zwei eher tumbe Gardisten, Stane Bogoris und Uriel aus Gradnochsjepenggurken. Das Weibel Maatsen diesen die Ermittlung in dem Mord des ehemaligen Händlers nicht zutraut begründet er mit Einträgen im Wachbuch, die von den beiden Gardisten bezüglich in letzter Zeit gehäuft auftretender Unfälle von Golbins getätigt wurden.
Die Befragung der Hinterbliebenen und des Hausangestellten war wenig erhellend, aber die Untersuchung des Kellers offenbarte wie die Täter ins Haus gelangten. Es gibt einen mehr schlecht als recht versteckten Einstieg in die alte Kanalisation. Ein Blick in den dreckigen Tunnel lies einen weiteren Einstieg erkennen, der offenbar in einem der Nachbarshäuser lag.
Kurzer Hand wurden die Gardisten zur Sicherung des Wandlochs im Keller eingesetzt und das baufällige Haus in der Nachbarschaft aufgesucht. In diesem befand sich ein weiterer ermordeter Goblin. Die hinzugeholten Stane und Uriel waren sich auf den ersten Blick wiederum sicher, dass es sich um einen tragischen selbstverschuldeten Tod des Rattenfängers Bluurz handelte. Die Dolchwunde auf der Brust die Lannik und Derija nach einer kurzen Untersuchung der Leiche fanden und an deren Wundrändern Dajida später noch geringe Waffengiftrestspuren fand machte eine Einschätzung als Unfall jedoch untragbar.
Auch die weiteren sechs Goblinunfälle der letzten Tage erwiesen sich schon nach kurzer Untersuchung der Tatorte als Morde.
Noch während die Helden bei einem späten Bierchen nach dem Abendmahl in der Elchschaufel beisammensaßen und über das weitere Vorgehen berieten ereignete sich der nächste Mord an einem Goblin.
Sulrik soll an einem aus der Garnisonsküche gestohlenen Brathuhn erstickt sein, da er es aus Furcht vor Entdeckung möglichst schnell herunterschlingen wollte. Auch hier waren bereits durch eine nur etwas mehr als oberflächliche Untersuchung Würgemahle von Menschenhänden zu erkennen.
Noch während der Untersuchung der Leiche wurden die Helden eingeladen sich am nächsten Tag gegen Mittag im Haus der Familie Erdpelz mit Mantka Riiba zu Treffen.
2. Boron 1038 BF
Anschuldigung
Noch während des Frühstücks wurden sie jedoch von den übernächtigten Stane und Uriel zur Garnison gerufen wo sie von Weibel Maatsen damit konfrontiert wurden, dass Peddar behauptet von ihnen zusammengeschlagen worden zu sein. Peddar ist tatsächlich in einem beklagenswerten Zustand, bei einer Gegenüberstellung räumt er aber ehrlich ein, dass er keinen der Helden als den Schläger identifizieren kann.
Maatsen ist dennoch misstrauisch will jedoch eine bewusste Diskreditierung aufgrund der Gegenüberstellung keinesfalls ausschließen.





 
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